Petkovic gibt Comeback beim Fed Cup

Facebook
Über drei Monate musste Andrea Petkovic verletzungsbedingt pausieren, doch wie aktuelle Sportnachrichten melden, steht die Weltranglisten-Elfte kurz vor ihrem Comeback. Am 21. April soll es soweit sein. Dann führt die Darmstädterin das deutsche Fed-Cup-Team in die Relegation. Neben Petkovic werden auch Angelique Kerber, Julia Görges und Anna-Lena Grönefeld beim Turnier in Stuttgart dabei sein.

„Andrea ist schmerzfrei und voll belastbar“, verkündete Teamchefin Barbara Rittner in den Tennis News und sagte weiter: „Sie steht seit mehr als zwei Wochen voll im Training und absolviert drei bis vier Einheiten pro Tag. Ich habe ausführlich mit ihr über die bevorstehende Fed-Cup-Begegnung gesprochen.“ Petkovic habe signalisiert, dass sie zu 100 Prozent fit sei und gerne spielen würde. „Wir alle freuen uns, dass sie zurück im Team ist“, sagte Rittner.

Anfang des Jahres hatte sich die deutsche Nummer eins nach dem Turnier in Sydney eine Stressfraktur im unteren Rücken zugezogen und musste seitdem pausieren. Zusammen mit Julia Görges und Angelique Kerber stehen gleich drei Top-20-Tennisdamen im deutschen Fed-Cup-Team. Die beiden waren nach Rittner „aufgrund ihrer Weltranglistenpositionen gesetzt.“ Kerber überzeugte in den vergangenen Monaten durch konstant gute Leistungen und holte zudem ihren ersten WTA-Titel in Paris. Auch in Indian Wells spielte sie erfolgreich und zog ins Halbfinale ein. „Julia ist nach ihrem tollen Fed-Cup-Auftritt gegen Petra Kvitova und der Finalteilnahme in Dubai weiter auf dem Weg nach oben“, erklärte Rittner.

Neben den drei Top-20-Spielerinnen wird auch Anna-Lena Grönefeld teilnehmen, die vor allem als Doppelspezialistin gilt. „Wir haben drei starke Einzelspielerinnen, aber es ist durchaus möglich, dass am Ende das Doppel entscheidet. Da ist eine erfahrene Doppelspielerin wie Anna-Lena enorm wichtig“, begründete Rittner die Nominierung: „Vor allem wenn es darauf ankam, hat sie immer ihre Leistung gebracht. Bitter hingegen ist der Verzicht auf Sabine Lisicki, die sich im Viertelfinale beim WTA-Turnier in Charleston eine Verletzung zuzog.

Dass es beim Relegationsspiel in Stuttgart um alles geht, dessen ist sich auch die Teamchefin bewusst: „Die Partie in Stuttgart ist enorm wichtig. Wir haben einen Kader, der um den Titel mitspielen kann. Damit wir im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen können, muss gegen Australien unbedingt ein Sieg her.“
Facebook

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen