NHL Playoffs: Matchball für Devils

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Die New Jersey Devils stehen mit einem Bein im Finale um den Stanley Cup. In Spiel 5 der „best-of-seven“-Serie gegen die New York Rangers haben die Devils am Mittwochabend einen 5:3-Sieg erzielen können und führen die Serie nun mit 3:2 an.

Dabei genügten den Devils die ersten zehn Minuten, um die Hoffnung der Rangers, die in den Wetten von bet365 vor heimischer Kulisse als Favorit gehandelt worden waren, zu zerstören. So erzielten die Gäste ganze drei Treffer und überrumpelten Rangers mit aggressivem Spiel. Brandon Prust konnte jedoch vor dem Ende des ersten Drittels noch verkürzen – was sich zwischenzeitlich auszahlen sollte.

Kaum begann das zweite Drittel, drehten erneut die Devils auf und kamen durch Ryan Callahan zu einer guten Chance, doch es blieb vorerst die einzige Aktion der Gastgeber in diesem Abschnitt. Nun waren die New Yorker am Drücker und ließen die Zuschauer feiern. So schaffte das Team den verdienten Ausgleich – der schiere Wahnsinn. „Es ist einfach, wenn du 0:3 hinten liegst. Du hast nicht mehr viel zu verlieren“, sagte Stürmer Brian Boyle zu den Eishockey News nach der Partie.

Doch das Blatt schien sich erneut zu wenden. So fingen sich die Devils wieder und schafften es sogar, die Partie zu dominieren. Für die Zuschauer war es ein anstrengendes, aber extrem spannendes Auf und Ab ihrer Teams. „Du musst in dieser Phase ein schlechtes Gedächtnis haben. Zum Glück konnten wir das schnell vergessen und sind als Sieger hervorgegangen“, sagte Gionta nach der Partie über das Blitzcomeback seiner Mannschaft.

Die Gäste setzten Ranger-Goalie Martin Brodeur weiterhin gehörig unter Druck, sie wollten die erneute Führung auf Teufel komm raus erzwingen. Und das gelang schließlich auch, als Matchwinner Ryan Carter sein Team 4:24 Minuten vor der Schlusssirene erneut in Führung brachte. Zum finalen Todesstoß setzte Zach Parise 32 Sekunden vor Ende an und sicherte seinem Team dadurch den verdienten 5:2-Sieg.

Nach der Partie zeigte sich vor allem Brodeur von den Devils zufrieden. Er kam auf ganze 25 Saves und war dementsprechend euphorisch: „Es fühlt sich großartig an.“ Gleichzeitig warnte er jedoch vor der sechsten Partie gegen die Rangers: „Noch ist nichts gewonnen. Wir müssen dranbleiben:“
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