Mayer und Kohlschreiber scheiden in Wimbledon erhobenen Hauptes aus

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Die beiden deutschen Tennis-Herren haben sich im Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gut verkauft. Florian Mayer musste am Mittwoch gegen den Weltranglistenersten Novak Djokovic ran und ging als klarer Außenseiter ins Rennen. Dem Serben war er aber nicht gewachsen und musste sich mit 4:6, 1:6 und 4:6 geschlagen geben. Kohlschreiber verlor gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga in vier Sätzen, war aber mit 6:7(5:7), 6:4, 6:7 und 2:6 knapper dran. Damit hat keiner der deutschen Herren das Halbfinale erreicht. Trotzdem ist das Abschneiden der beiden Tennisstars des DTB endlich wieder ein Lichtblick im deutschen Herren-Tennis.

Mayer wollte gegen Djokovic eine Sensation perfekt machen und hatte im ersten und dritten Satz sogar Chancen, konnte aber die Big Points nicht für sich entscheiden. So war das Match schon nach einer Stunde und 45 Minuten vorbei. „Wenn du deinen Chancen nicht nutzt, kannst du die Nummer eins der Welt nicht schlagen - so einfach ist das“, kommentierte Mayer die Partiegegenüber den Tennis News. Vor allem den ersten Satz hätte der Oberfranke gewinnen können. Auch Djokovic war bewusst, dass das eindeutige Ergebnis nicht den Spielverlauf widerspiegelt. „Es hätte heute auch in eine andere Richtung laufen können“, sagte der Weltranglistenerste. 

Für Philipp Kohlschreiber war es bisher das beste Abschneiden bei einem Grand-Slam-Turnier. Auch das verlorene Match gegen Tsonga konnte wenig an seiner Freude über das Erreichen des Viertelfinales ändern. „Das ganze Match über habe ich mich wieder gut präsentiert. Und es war trotzdem ein extrem schönes Turnier. Das war eine schöne Zeit hier und ein Riesenerfolg“, sagte der Augsburger. Auch sein Gegner Tsonga meinte respektvoll: „Philipp hat sehr gut gespielt, er war der bessere Spieler von der Grundlinie und sehr aggressiv.“ Kohlschreiber wird auf Grund seines Abschneidens auf Platz 22 der Weltrangliste klettern. Damit hat er acht Plätze nach oben hin gut gemacht.

 Der auf Platz sechs der Setzliste geführte Franzose Tsonga trifft nun in seinem zweiten Wimbledon-Halbfinale seit 2011 auf den Lokalmatador Andy Murray. Der Schotte setzte sich gegen den Spanier David Ferrer in vier Sätzen durch. Novak Djokovic darf nun zum ersten Mal auf heiligem Rasen gegen  Roger Federer antreten, der den Russen Michail Juschni mit 6:1, 6:2 und 6:2 abgefertigt hatte. „Ich freue mich darauf, Roger ist ein großartiger Champion“, sagte der Serbe. Die Wettquotenvon bet365 favorisieren Djokovic, doch Federer hat Wimbledon bereits sechs Mal gewonnen.   
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