Bolt lässt Zweifler verstummen

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Usain Bolt hat es wieder mal allen Bewiesen. Am Sonntag gewann er das Finale über die 100 Meter und brachte alle Zweifler zum verstummen. Im schnellsten Rennen der Olympiageschichte hat er einen weiteren Schritt in Richtung Legende gemacht. 

Er ist der schnellste Mensch der Welt. Usain Bolt ist seinen Konkurrenten beim 100-Meter-Sprint mit der zweitschnellsten Zeit, die jemals gelaufen wurde, davongerannt. 9,63 Sekunden brauchte der jamaikanische Superstar für die Kurzstrecke. Dabei sind eher die 200-Meter seine Paradedisziplin. Und damit ist klar: An Bolt kommt momentan keiner vorbei. Vor dem Rennen hatten viele an dem Sprinter gezweifelt und seinen Landsmann Yohan Blake als Gold-Aspiranten gesehen. Doch schon in den Qualifikationsrunden wurde klar, dass man immer noch mit Bolt rechnen muss, als er seinen Gegner locker davon joggte. 

Nach dem Rennen ließ sich der Showman von den Medien und den Fans in London feiern. Seinem größten  Konkurrenten und Freund Yohan Blake stichelte er vor den Kameras über mehrere Meter hinweg an. „Ich habe dir gesagt, dass ich dir diesen Sieg nicht überlassen kann. Ich brauchte ihn, um zur Legende zu werden“, rief er dem Sibermedaillen-Gewinner und Trainingspartner mit einem Augenzwinkern zu. Und genau das ist es, was Bolt antreibt: Sich durch Erfolge unsterblich zu machen. „Das war ein weiterer Schritt in Richtung Legende", sagte Bolt über den Gewinn seiner vierten olympischen Goldmedaille gegenüber den Sportnachrichten

Nach den Trials in Jamaika, wo der Olympiasieger von Blake geschlagen wurde, wurden Stimmen laut, die Bolt als absoluten Favoriten abschrieben. „Der Sieg bedeutet mir mehr als in Peking, weil die Leute an mir gezweifelt haben. Denen habe ich jetzt zweifelsfrei bewiesen, dass ich der Beste bin“, sagte der Jamaikaner und erzählte weiter: „Die Trials-Pleite war ein Weckruf für mich. Yohan hat mich wach gerüttelt und mir klar gemacht: Hey Mann, es ist Olympia. Nach den Trials bin ich zu meinem Coach gegangen und habe ihm gesagt, dass er sich keine Sorgen machen soll. Ich wusste, was schief gelaufen war.“

Jetzt strebt Bolt seine zweite Medaille über die 200-Meter-Distanz an. Nach der Demonstration am Sonntag, ist der 26-Jährige live Sportwetten zufolge wieder Topfavorit auf olympisches Gold. Für den Jamaikaner ist ein Sieg Pflicht. „Das ist meine Hauptstrecke. Yohan wird mich dort nicht schlagen können, dazu braucht er noch eine ganze Menge Rennen mehr an Erfahrung. Ich hoffe, auf den 200 Metern werde ich mich besser fühlen. Dann lasse ich es richtig krachen.“     
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