Gavezzi holt auf - Martin weiter in rot

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Auch nach der Königsetappe führt Tony Martin weiterhin souverän die Gesamtwertung der Peking-Rundfahrt an. Dennoch hat der deutsche Radprofi zehn Sekunden seines Vorsprungs auf den Zweitplatzierten Francesco Gavazzi vom Team Astana eingebüßt.

Am Ende der Königsetappe über 162,5 Kilometer von Men Tou Gou zur Bergankunft an der Großen Mauer setzte sich der Italiener Francesco Gavezzi im Sprint durch. Hinter dem 28-jährigen Radprofi vom Team Astana fuhr der Ire Daniel Martin (Garmin-Sharp) ins Ziel. Der norwegische Meister Edvald Boasson (Sky) wurde Dritter. Zeitgleich mit der Spitzengruppe und damit auch mit Gavazzi überquerte Tony Martin als 15. die Ziellinie. Damit untermauerte der Deutsche seinen Anspruch auf den Titel. Bei live sportwetten wird Martin bisweilen als aussichtsreichster Kandidat auf den Gesamtsieg der zweiten Peking-Tour gehandelt.

Obwohl Martin auf der dritten Etappe zehn Sekunden seines Vorsprungs in der Gesamtwertung auf den Zweiten Gavazzi einbüßen musste, führt er weiterhin souverän 40 Sekunden vor dem Italiener und ganze 50 Sekunden auf Daniel Martin. Auf dem vierten Platz rangiert Boasson Hagen mit 52 Sekunden Rückstand. Hagen sah sein sich auf dem Schlussanstieg schon als sicherer Sieger die Bilder der aktuellen Sportnachrichten zieren. Am Ende musste er sich kurz vor der Zieleinfahrt geschlagen geben.

An Tag drei der 2.Tour of Bejing stand für die Fahrer je ein Berg der 1., 2. und 3. Kategorie auf dem Programm sowie der Schlussanstieg zur Großen Mauer (Kategorie 3). Bereits nach dem ersten Anstieg tat sich die Gruppe des Tages hervor. Das Omega Pharma Team um den Franzosen Matthieu Ladagnous kontrollierte gemeinsam mit Garmin Sharp und Liquigas-Cannondale das Tempo. Alle Ausreißer bis auf Meier wurden bereits zehn Kilometer vor dem Schluss eingeholt. Meier, Zweiter der kanadischen Zeitfahrmeisterschaften, konnte sich einige Zeit behaupten, wurde letztlich aber von Sylvain Georges aus Frankreich abgelöst. Doch auch der Franzose konnte sich nicht als Solist beweisen und wurde kurze Zeit später vom Spanier Igor Anton gestellt.

Im Finale attackierte Boasson Hagen und fuhr einen Vorsprung von fast 20 Sekunden heraus. Doch auf den Schlussmetern verließen ihn die Kräfte und so musste er kurz vor dem Ziel noch Gavazzi und Daniel Martin an sich vorbei ziehen lassen.
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