Raus aus dem Tabellenkeller

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Die TSG Hoffenheim steht enorm unter Druck. Die Sinsheimer brauchen unbedingt einen Erfolg, um nicht im Tabellenkeller zu überwintern. Derweil scheint, trotz der letzten Pleiten, der Trainerstuhl von Markus Babbel nicht zu wackeln. 

Vor der englischen Woche wurde in den Medien viel über Markus Babbel diskutiert. So wurde vermutet, dass der Trainer bei einem schlechten Abschneiden in den drei Partien, Abschied von der TSG nehmen müsse. Doch die ganzen Gerüchte um die Trainerentlassung seien laut 1899-Manager Andreas Müller „von außen hereingetragen worden.“ Auch Babbel scheint sich mittlerweile wieder sicherer auf dem Trainerstuhl zu fühlen. „Zum einen habe ich nicht nur bis Sonntag Vertrag, sondern ein bisschen länger. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das Spiel gewinnen werden“, erklärte er vor dem Match am Sonntag gegen Bremen. Von einem „Endspiel“ für ihn wollte der 40-Jährige nichts wissen. „Ich kenn' Pokalendspiele oder Champions-League-Endspiele oder Uefa-Cup-Endspiele. Das sind Spiele, da geht es um alles oder nichts. Soviel ich weiß, gibt es für uns aber nach Bremen noch Spiele.“ 

Gegen Die Weserboys muss dennoch ein Erfolg her. Nach der 2:4-Niederlage gegen Nürnberg am Mittwoch, hatte sich Babbel erstmals nicht mehr hinter seine Mannschaft gestellt. „Da haben die Spieler heute wieder gemeint: Machen wir es erst mal so wie wir meinen, dann funktioniert es nicht, und dann hören wir wieder auf den Trainer. Das langweilt langsam“, ärgerte sich der Coach der TSG. Jetzt gab es scheinbar interne Gespräche mit und ohne den Trainer. Die Wogen scheinen sich mannschaftsintern wieder geglättet zu haben. Babbel lobte am Freitag vor Sport News den Charakter der Truppe und erklärte: „Wichtig ist, dass wir heute wieder gut trainiert haben, dass alle mitziehen. Es ist keiner dabei, der den Eindruck macht, nur mit halber Kraft zu fahren.“ 

Vor heimischer Kulisse wird von Bundeliga Quoten bei bet365 gegen Bremen ein Spiel auf Augenhöhe erwartet, mit leicht besseren Tendenzen für Hoffenheim. Mit zwölf Punkten steht 1899 derzeit auf dem Relegationsplatz, könnte sich aber mit einem Dreier vorerst aus der Gefahrenzone katapultieren, wenn Wolfsburg sich gegen Hamburg einen Patzer erlaubt.
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