Kramer neuer Coach bei Fürth

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Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat am Montag Frank Kramer mit sofortiger Wirkung als neuen Cheftrainer vorgestellt. Der 40-Jährige hatte zuvor die U23-Mannschaft des Abstiegskonkurrenten 1899 Hoffenheim trainiert und übernimmt jetzt das Amt von Interimstrainer Ludwig Peis.
Ludwig Peis hatte die Mannschaft der Franken nach der Trennung von Mike Büskens interimsweise übernommen, obwohl ihm die nötige Lizenz für die Bundesliga fehlte. Trotz der Verpflichtung von Frank Kramer wird Peis als Co-Trainer beim Tabellenletzten bleiben.
„Mit Frank holen wir einen Trainer, von dem wir restlos überzeugt sind. Er wird unseren Neuanfang vorantreiben, so dass wir zuversichtlich nach vorne schauen können“, erklärte Fürths Präsident Helmut Hack in einer Pressemitteilung. „Frank ist ein akribischer und ehrgeiziger Trainer. Er arbeitet gerne mit jungen Spielern und lebt damit die Philosophie unseres Vereins. Außerdem ist Frank ein guter Kommunikator und kennt das Umfeld in Fürth“, lobt der Sportliche Leiter Rouven Schröder den neuen Coach, der am Dienstag erstmals das Training geleitet hat.
Für Kramer ist die Spielvereinigung kein unbeschriebenes Blatt. Hier war er bereits als Übungsleiter der U19 und U23 tätig. Zudem war er Spielertrainer der zweiten Mannschaft der Fürther. „Es ist momentan sicherlich keine leichte Situation, aber wir werden Tag und Nacht arbeiten, um das Beste daraus zu machen. Der Verein steht auf gesunden Beinen und deshalb gehe ich die Aufgaben sehr zuversichtlich an“, sagte er gegenüber Fußballnachrichten.
Die Hoffnung des neuen Coachs liegen auf dem Nachwuchs. „Unser gemeinsamer Weg ist es, mit jungen und talentierten Spielern zu arbeiten, dem ordne ich mich bedingungslos unter.“ Beim Kleeblatt erhält Kramer einen Vertrag bis 2015.
Bei Hoffenheim nimmt man den Abgang mit gemischten Gefühlen hin. „Wir bedauern sehr, einen so hoch qualifizierten Trainer wie Frank Kramer zu verlieren“, so TSG-Manager Andreas Müller. „Aber nach reiflicher Überlegung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir ihm diese Möglichkeit nicht verwehren wollen. Wir bedanken uns ausdrücklich für seine hervorragende Arbeit.“
Fürth steht nach der deutlichen 0:3-Niederlage im Abstiegsduell gegen Hoffenheim am vergangenen  Wochenende jetzt schon sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Der Klassenerhalt rückt damit immer weiter in die Ferne, und das, obwohl auch Augsburg am Freitag gegen Nürnberg gepatzt hat. Langsam muss ein Wunder passieren, wenn die Franken auch nächste Saison in der 1.Bundesliga spielen wollen. Am kommenden Spieltag treffen die „Kleeblättler“ auswärts auf Werder Bremen, die bei den Bundeliga Quoten von bet365 klar als Favorit angesehen werden.   
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