Russland kämpft sich zurück und erreicht Fed-Cup-Finale

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Das russische Damentennis-Team hat das Finale des Fed Cup erreicht. Die viermaligen Titelträgerinnen setzten sich auch ohne die Weltranglistenzweite Maria Scharapowa in Moskau mit 3:2 gegen die Slowakei durch und schafften ein eindrucksvolles Comeback. Nach den ersten Matches am Samstag waren die Slowakinnen mit 2:0 in Führung gegangen.

In Krylatskoje-Sportzentrum in Moskau machte das Doppel Jekaterina Makarowa/Jelena Wesnina mit dem entscheidenden 4:6, 6:3, 6:1-Sieg über Dominika Cibulkova und Daniela Hantuchova den Finaleinzug klar. Zuvor hatten Maria Kirilenko mit 7:5, 6:1 gegen Cibulkova und Makarowa mit 6:3, 4:6, 6:4 gegen Hantuchova für Russland gepunktet und die slowakische Führung egalisiert. Am Samstag war die Slowakei, die den Cup 2002 gewonnen hatte, durch Cibulkova mit einem Sieg gegen Anastasia Pawljutschenkowa und dem Erfolg Hantuchovas gegen Kirilenko in Führung gegangen. Im Finale der besten Nationalmannschaften treffen die Russinnen jetzt auf Italien am 2. und 3. November. Die Italienerinnen setzten sich mit 3:1 in Palermo gegen Tschechien durch.

Serena und Venus Williams haben derweil die USA in den Playoffs zum Klassenerhalt in der Weltgruppe geführt. Venus Williams holte am Sonntag den entscheidenden Punkt zum 3:1 gegen Schweden durch einen 6:3, 7:5 gegen Johanna Larsson, nachdem die Weltranglistenerste Serena Williams mit einem 6:1, 6:1 gegen Sofia Arvidsson für die Führung gesorgt hatte. 

Das deutsche Team ist indes mit dem 3:2 Sieg über den Vorjahresfinalisten Serbien in die Weltgruppe I aufgestiegen. Im Rahmen dieses Erfolgs äußerte sich die deutsche Fed-Cup-Trainerin Barbara Rittner zum Spielmodus des Turniers und forderte eine Ausweitung der teilnehmenden Mannschaften. „Die ITF sollte den Wettbewerb auf 16 Mannschaften ausweiten, das habe ich ja schon des Öfteren gesagt“, erklärte Rittner in Stuttgart den Tennis News. „Wenn wir wie im Davis Cup 16 Mannschaften in der Weltgruppe hätten, wären wir jedes Jahr dabei gewesen“, sagte die 39-Jährige und fügte mit Blick auf den Aufstiegsgegner hinzu: „Man muss doch nur auf die Serbinnen schauen. Sie haben ein tolles Team und standen im vergangenen Jahr noch im Finale. Und jetzt sind sie im kommenden Jahr nicht mit dabei“, wurde die deutsche Bundestrainerin in den Wettnachrichten zitiert. Bisher sind in der Runde der Besten nur acht Teams vertreten. 
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