Mit 19 Jahren Turniersieger auf der PGA-Tour

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Ein 19 Jähriger hat im Golf-Profisport für Furore gesorgt. Am Sonntag setzten sich Jordan Spieth gegen seine beinahe 20 Jahre älteren Konkurrenten beim John-Deere-Classic-Golf-Turnier durch. Damit ist er der jüngste Turniersieger der PGA-Tour seit 1931.

Jordan Spieth hat am Sonntag Geschichte geschrieben. Der US-Amerikaner setzte sich in Silvis im US-Bundesstaat Illinois am fünften Playoff-Loch gegen David Hearn aus Kanada und seinen Landsmann Zach Johnson durch und gewann am Ende die John Deere Classic. Noch Teenager Spieth, der am 27. Juli 20 Jahre alt wird, zählt damit zu den jüngsten Turnier-Gewinnern aller Zeiten auf der PGA-Tour.

Nach vier Runden lagen alle drei Profis mit jeweils 256 Schlägen gleich auf. In der fünften Runde machte Spieth dann alles klar und die Sensation bei der auf 4,6 Millionen US Dollar dotierten Veranstaltung perfekt. „Ich weiß noch nicht mal, was ich jetzt sagen soll. Ich hätte nicht gedacht, dass das so früh klappen würde“, wurde der glückliche Youngster nach seinem Überraschungserfolg vom SID zitiert. „Ich hatte viel Glück, dass das Turnier so für mich geendet ist.“  So jung hatte zuletzt 1931 Ralph Guldahl im Alter von 19 Jahren, acht Monaten und drei Tagen die Santa Monica Open gewonnen. Spieth war bei seinem Triumph etwa drei Monate älter und kassierte für den Sieg 828.000 US-Dollar. Mit dem Erfolg sicherte er sich zudem die Startberechtigung für die British Open, die am Donnerstag in Muirfield starten. „Ich freue mich unwahrscheinlich, ärgere mich nur, dass ich nur kurz schlafen kann, bevor es weiter nach Schottland geht“, sagte Spieth. 

Erst 2009 war er vom Verband der Amerikanischen Nachwuchs-Golfer zum Spieler des Jahres gewählt worden und hatte 2009, wie auch 2011 die US-Meisterschaften der Nachwuchs-Amateure gewonnen. Bei den British Open tritt Spieth als klarer Außenseiter an. Die Wettquoten auf der Homepage von bet365 favorisieren Tiger Woods, Justin Rose und Phil Mikelson. Weitere Informationen zu live Sportwetten finden Sie hier.

Bei den John Deere Classic war kein deutscher Spieler dabei. Marcel Siem erreichte in Castle Stuart bei den Scottish Open den zehnten Platz und verbesserte sich in der Weltrangliste um zwei Plätze auf Rang 60. Martin Kaymer, der 35. der Welt, ist schon in Muirfield, um sich auf das Turnier vorzubereiten. 

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