Druck auf Fink wächst – Folgt Magath?

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Wie immer war der Blick vor dem Bundesligastart beim Hamburger SV nach oben gerichtet Das ausgegebene Ziel lautete internationales Geschäft. Dass Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander liegen können, mussten die Norddeutschen bereits nach dem zweiten Spieltag feststellen.

Im ersten Heimspiel der Saison wollten die Hanseaten natürlich einen Sieg feiern. Angesichts des 3:3-Unentschieden zum Auftakt gegen den FC Schalke war man diesbezüglich auch optimistisch gestimmt. Doch es kam ganz anders.

Der erste Auftritt vor heimischer Kulisse endete für die „Rothosen“ mit einem Debakel. TSG 1899 Hoffenheim, im letzten Jahr noch in letzter Sekunde den Klassenerhalt gewahrt, schoss den HSV mit 5:1 ab. Die Fans im Stadion, die Fußball live im Stadion erleben wollten, wurden bitter enttäuscht.

Und nun, anstatt die Fehler im Training aufzuarbeiten, gab es für einigen Spieler sogar noch einen vom Trainer verordneten Sonderurlaub. So flog Dennis Aogo mit Freundin aufs grade Wohl nach Mallorca. Die frustrierten Fans hätten freilich ein anderes Signal erwartet - am liebsten wohl eine schweißtreibende Sondereinheit a la Felix Magath. Wie die „Welt“ spekuliert, soll die ehemalige HSV-Ikone schon bereit stehen, um den Bundesliga-Dino im Falle einer Entlassung Finks zu übernehmen. Die Blamage gegen Hoffenheim sah er sich bereits im Stadion an.

Am Samstag haben die HSV-Spieler gegen Hertha BSC die Chance, den verlorenen Kredit bei den Fans zurückzugewinnen und vor allem auch den Druck auf Trainer Fink zu entschärfen. Die Bundesliga-Quoten auf bet365 sprechen allerdings für den Aufsteiger. Sollte man in der Hauptstadt erneut sang- und klanglos untergehen, wird Sportdirektor Oliver Kreuzer wohl gezwungen sein, zu handeln, in welcher Form auch immer.

Zumindest nahm sich der ehemalige Bayern-Profi die Spieler verbal zur Brust und sparte damit auch nicht mit Kritik an Starspieler Rafael van der Vaart. „Man sieht, dass die erfahrenen Akteure in solchen Phasen auch Probleme mit sich selbst haben und überfordert sind, Stabilität in unser Spiel zu bringen“, sagte Kreuzer. „Die Vorstellung von Rafael van der Vaart empfand er als schlecht: „Wir erwarten von ihm eine klare Leistungssteigerung.“
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